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Geschichte

Von der Metzgerei Zarges zum Wirtshaus am Hühnermarkt.

Angefangen hat alles 1959 im Sandweg im Frankfurter Ostend.

Dort machte sich Hans Joachim Zarges mit seiner eigenen Metzgerei selbstständig, und aus dem einen Laden wurden sieben Filialen. So wurde Zarges einer der größten Familienbetriebe im Frankfurter Fleischerhandwerk. Mit ihm im Laden stand seine Frau Gisela Zarges.

Als ihr Sohn Hans Peter Zarges geboren wurde, bekam die Familie ein Glücksschwein geschenkt.

Als Hans Joachim Zarges tödlich verunglückte, übernahm Gisela Zarges den ganzen Betrieb, und deshalb ist sie auf vielen Fotos aus dieser Zeit zu sehen und er nicht mehr.

Erst Metzgerei, dann Feinkost und Sterneküche, heute ein Wirtshaus mitten in der Frankfurter Altstadt: Die Orte haben gewechselt, die Familie ist geblieben, und mit ihr das Handwerk, mit dem alles angefangen hat.

Hans Joachim Zarges mit dem Glücksschwein, dem Geschenk zur Geburt seines Sohnes Hans Peter Zarges, historische Aufnahme
Hans Joachim Zarges mit dem Glücksschwein
1959

Die Metzgerei

Hans Joachim Zarges macht sich im Sandweg mit seiner eigenen Metzgerei selbstständig. Zarges beliefert die ganze Frankfurter Messe und steht dort mit einem eigenen Stand, dazu den Weihnachtsmarkt und Wurststände in der ganzen Stadt. Als Metzgermeister nimmt er auch selbst die Meisterprüfungen ab.

2000

Die Freßgass

In der zweiten Generation macht Hans Peter Zarges aus der Metzgerei ein Feinkostgeschäft mit Restaurant in der Kalbächer Gasse, der Frankfurter Freßgass. Achtzehn Jahre lang kauft und isst man dort bei Zarges.

2008

Der Stern

Mit Alfred Friedrich am Herd bekommt das Restaurant einen Michelin-Stern. Von ihm stammt die Methode, nach der wir das Frankfurter Schnitzel bis heute machen, und er hat das Grundrezept unserer Familie für die Grüne Soße verfeinert.

2018

Der Hühnermarkt

Das Haus am Hühnermarkt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und für die Neue Altstadt wieder aufgebaut. 2018 sind wir eingezogen, zwischen Dom und Römer, mit dem Weihnachtsmarkt vor der Tür, den die Familie einmal beliefert hat.

Wurst war bei uns immer Familiensache.

So sah es damals in der Wurstküche der Metzgerei Zarges aus: Wurstringe an der Stange, ein Bier in der Hand und eine Mannschaft, die für sieben Filialen, die Messe und den Weihnachtsmarkt gearbeitet hat.

Geblieben ist das Hausrezept. Unsere Frankfurter Rindswurst und die grobe Bratwurst kommen bis heute nach eigener Rezeptur auf den Teller, gekocht oder vom Grill.

Zur Wurstküche auf der Karte
Gisela Zarges, vorne kniend, mit dem Team der Metzgerei Zarges vor dem Laden, historische Aufnahme
Gisela Zarges, vorne kniend, mit dem Team vor dem Laden
Das Team in der Wurstküche der Metzgerei Zarges, historische Aufnahme
Die Wurstküche der Metzgerei Zarges
Gisela Zarges, in der Mitte, mit Mitarbeitern in der Wurstküche der Metzgerei Zarges, darunter Bernd Hölzenbein, damals Mitarbeiter in der Metzgerei, historische Aufnahme
Gisela Zarges in der Wurstküche, mit dabei ein junger Bernd Hölzenbein

Die Eintracht stand mit an der Theke.

In den Sechziger- und Siebzigerjahren konnte kaum ein Fußballer vom Fußball allein leben. Viele Spieler der Frankfurter Eintracht haben deshalb in den Metzgereien Zarges gearbeitet, und sie haben Hans Peter Zarges durch seine Kindheit begleitet. Auf einem der Fotos aus der Wurstküche steht Gisela Zarges, mit dabei ein junger Bernd Hölzenbein, lange bevor er Weltmeister wurde.

Hans Peter Zarges war selbst bei der Eintracht aktiv. Daher hat unsere Eintracht Stube ihren Namen, und daher kommt auch das Krombacher vom Fass: Krombacher war damals Sponsor der Eintracht, und dabei ist es bei uns geblieben.

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Wirtshaus am Hühnermarkt

Markt 16-1860311 Frankfurt am Main - AltstadtTel. +49 69 29 90 30E-Mail wirtshaus@amhuehnermarkt.com

Öffnungszeiten

Mo - So & Feiertag11:00 - 22:30
Küchenzeiten
Mo - So & Feiertag12:30 - 21:00

Geschlossen
abweichende Öffnungszeiten
Geschlossen
abweichende Öffnungszeiten
Alle abweichenden Öffnungszeiten
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